agenttwo/README.md
Jeuner 799c9c9394 fix: Origin-Prüfung für HTTP und WebSocket, Härtung von STT/TTS
Der Server lauscht nur auf 127.0.0.1, hatte aber keine Authentifizierung und
mit CORS origin:true jede fremde Origin reflektiert. Da localhost aus jedem
Browser-Tab erreichbar ist, konnte damit jede besuchte Webseite über
/api/sessions und /api/sessions/:id/messages die komplette Chat-Historie
auslesen. Der WebSocket-Upgrade prüfte die Origin ebenfalls nicht — WebSockets
unterliegen nicht der Same-Origin-Policy, wodurch fremde Seiten Chats senden,
Antworten mitlesen und Kosten auf dem OpenRouter-Key erzeugen konnten (CSWSH).

- security.ts: Origin-Allowlist (localhost/127.0.0.1:5173 und :8787, per
  ALLOWED_ORIGINS erweiterbar) und einfacher In-Memory-Rate-Limiter
- CORS auf die Allowlist begrenzt, zusätzlicher onRequest-Hook mit 403
- WebSocket-Handshake weist fremde Origins mit 403 ab
- ffmpeg: Containerformat per Magic Bytes bestimmt statt geraten, dazu
  -protocol_whitelist file — verhindert, dass Demuxer wie concat oder HLS
  auf lokale Pfade und URLs im hochgeladenen Inhalt zugreifen
- Rate-Limits auf /api/stt (10/min) und /api/tts (30/min), Textlänge bei TTS
  begrenzt, bodyLimit und MAX_AUDIO_BYTES auf 8 MB angeglichen
- Fehlerdetails (lokale Pfade, Upstream-Antworten) nur noch ins Server-Log;
  dafür Fastify-Logger aktiviert, sonst wären sie stillschweigend verworfen

Nebenbei: ollama.ts respektiert jetzt OLLAMA_URL statt localhost:11434
hartzukodieren, und ws wandert von devDependencies zu dependencies, da es
zur Laufzeit importiert wird.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01S1NXUpHbxTusqQmsjrFfbU
2026-08-26 16:54:31 +02:00

124 lines
3.7 KiB
Markdown

# oxagenttwo
Voice-Chat-Oberfläche für lokale und Cloud-LLMs: lokales Qwen3 über
[Ollama](https://ollama.com), optionaler Fallback auf
[OpenRouter](https://openrouter.ai), Spracheingabe via
[whisper.cpp](https://github.com/ggml-org/whisper.cpp) und deutsche
Sprachausgabe via [Piper](https://github.com/rhasspy/piper) (Stimme: Thorsten).
## Aufbau
npm-Workspace mit zwei Paketen:
| Pfad | Inhalt |
|-----------|------------------------------------------------------------------------|
| `server/` | Fastify + WebSocket-Backend, Ollama-/OpenRouter-Bridge, STT/TTS, SQLite |
| `web/` | React 18 + Vite Frontend, Markdown-Rendering, Voice-Recording |
## Voraussetzungen
- Node.js 20+
- [Ollama](https://ollama.com) mit einem Qwen3-Modell (`ollama pull qwen3.5`)
- `ffmpeg` im `PATH`
- `whisper-cli` im `PATH` (whisper.cpp) inklusive Modell
- `piper` im `PATH`
Unter macOS:
```bash
brew install ffmpeg whisper-cpp piper
```
### Whisper-Modell
Wird per Default unter `~/whisper-models/ggml-large-v3-turbo.bin` erwartet:
```bash
mkdir -p ~/whisper-models
curl -L -o ~/whisper-models/ggml-large-v3-turbo.bin \
https://huggingface.co/ggerganov/whisper.cpp/resolve/main/ggml-large-v3-turbo.bin
```
### Piper-Stimme
Die Stimmdatei ist **nicht** im Repo (109 MB, über GitHubs Dateilimit).
Einmalig herunterladen:
```bash
mkdir -p server/voices
curl -L -o server/voices/de_DE-thorsten-high.onnx \
https://huggingface.co/rhasspy/piper-voices/resolve/main/de/de_DE/thorsten/high/de_DE-thorsten-high.onnx
```
Die zugehörige `de_DE-thorsten-high.onnx.json` liegt bereits im Repo.
## Konfiguration
`.env` im Projekt-Root (wird vom Server eingelesen, ist gitignored):
```bash
OPENROUTER_API_KEY=sk-or-...
```
Weitere optionale Variablen mit ihren Defaults:
| Variable | Default |
|----------------------|--------------------------------------------------|
| `PORT` | `8787` |
| `OLLAMA_URL` | `http://localhost:11434` |
| `MODEL` | `qwen3.5:latest` |
| `WHISPER_MODEL` | `~/whisper-models/ggml-large-v3-turbo.bin` |
| `WHISPER_LANG` | `de` |
| `PIPER_MODEL` | `server/voices/de_DE-thorsten-high.onnx` |
| `ALLOWED_ORIGINS` | (leer — siehe Sicherheit) |
## Sicherheit
Der Server hat **keine Authentifizierung** und lauscht deshalb bewusst nur auf
`127.0.0.1`. Das allein genügt aber nicht: Eine beliebige Webseite, die im
Browser geöffnet ist, kann `localhost` per `fetch()` oder WebSocket erreichen.
Deshalb prüfen sowohl die HTTP-Endpunkte als auch der WebSocket-Handshake die
`Origin` gegen eine Allowlist (`server/src/security.ts`) — Standard sind
`localhost`/`127.0.0.1` auf Port 5173 und 8787.
Läuft das Frontend woanders, die Origin ergänzen:
```bash
ALLOWED_ORIGINS=http://192.168.1.50:5173
```
Weitere Maßnahmen: Rate-Limits auf `/api/stt` (10/min) und `/api/tts` (30/min),
Format-Whitelist per Magic Bytes vor dem `ffmpeg`-Aufruf, und Fehlerdetails
landen im Server-Log statt in der HTTP-Antwort.
Für externen Zugriff reicht ein Reverse-Proxy **nicht** — davor gehört eine
echte Authentifizierung.
## Entwicklung
```bash
npm install
npm run dev # Server (:8787) und Vite-Dev-Server (:5173) parallel
```
Einzeln:
```bash
npm run dev:server
npm run dev:web
```
Typecheck über beide Workspaces:
```bash
npm run typecheck
```
## Produktion
```bash
npm start # baut das Frontend und startet den Server
```
Der Server bindet nur an `127.0.0.1`. Zum Aussetzen ins Netz siehe
[Sicherheit](#sicherheit).